Perth - Broome - Darwin

über Geralton - Carnarvon - Karijini National Park - Port Hedland - Broome - Fitzroy Crossing -   Halls Creek - Kununurra - Katherine - Litchfield National Park

Empfohlene Dauer mind. 20 Tage
Die zu fahrende Strecke von Perth bis Darwin beträgt mit allen Abzweigen ca. 6100 km.

 

      1.Teilstücke von Perth bis Karijini Nationalpark in 3 Tagen

      mit Übernachtungen in Geraldton (Sunset Holiday Park), Carnavon 

      (Wintersun Caravan Park) und Nanutara Roadhouse. Jedes Teilstück beträgt zwischen 400 – 500 km. Beim Nanutara

      Roadhouse ist der Übernachtungsstandard sehr einfach (einfache Zimmer ohne Fenster und Dusche WC außerhalb) und

      verhältnismäßig teuer.

 

      Interessante Punkte auf dem Teilstück:

 

      Lanceline Sand Dunes

      Man kann spektakuläre Fahrten der Australier mit ihren Autos oder Motorrädern durch die weißen Sanddünen bewundern.

      Auch kann man mit einer Art Sandboard die Hügel hinunter rutschen.   

 

     Pinnacles

     Am ersten Tag ein Stopp bei den Pinnacles (ca. 200km von Perth) kurz vor Cervantes. Vom Abzweig sind es nur

     wenige Kilometer. Am Eingang (Kassenhaus) bezahlt man 12 $ pro Auto (Stand 05.17) Nationalparkgebühren. Gleich nach

     dem Eingang befindet sich der Parkplatz mit Infocenter, Toiletten und Souvenirshop. Der 4 km lange Loop durch die Pinnacles

     lässt sich auch gut mit einem PKW befahren. Ein 4 WD ist nicht nötig.

 

     Hamelin Pool und Shell Beach

     Abzweig zum Hamelin Pool und zur Shell Beach auf dem Teilstück zwischen Geralton und Carnavon.

     Der Abzweig befindet sich gleich hinter dem Overlander Roadhouse (links Richtung Denham). Die gesamte Strecke  

     beträgt ca.160 km zusätzlich, ist aber an einem Tag zu schaffen, sofern man nicht zu lange Pausen macht.

     Wem diese Strecke zu weit ist kann weiterfahren bis Denham oder Monkey Mia und dort zusätzlich ein paar Tage einplanen

     (siehe Tour Perth-Exmouth).

 

 

     2. Karijini Nationalpark

 

     2-3 Übernachtungen im Karijini Eco Retreat einplanen.

     Die Zelte (gehobene Preisklasse) in diesem Retreat sind groß und stabil, eine Dusche, Waschbecken und Toilette befinden  

     sich jedoch außerhalb des Zeltes (nicht einsehbar von außerhalb). Abends nehmen kleine niedliche graue Frösche

     die Toilette in Beschlag. Diese Tiere sind nicht giftig, jedoch sollte man sie nicht anfassen, da ihre Haut eine Art Sekret bei

     Berührung absondert. Da diese Frösche auch Feinde haben, könnte sich abends auch mal eine etwas größere Spinne

     (nicht giftig und nicht angriffslustig wenn man sie in Ruhe lässt) den Badbereich als ihr Revier beanspruchen und sich dort

     aufhalten. Morgens und tagsüber hat man das Bad wieder für sich alleine.

 

    Wichtig: Es gibt keine Mülltonnen und jeder Besucher muss seinen Müll wieder mitnehmen. Deshalb empfiehlt es sich große

    Müllbeutel mitzunehmen die komplett verschlossen sind um unliebsame Besucher fern zu halten. Außerhalb vom National Park

    befinden sich an den Rastplätzen größere Mülleimer, wo man seinen Müll entsorgen kann.

 

    3. Port Hedland

 

    Wichtigster Industriehafen in dem Eisenerz verschifft wird. Interessant ist die Beobachtung der Schiffe bei der Einfahrt

    und der Ausfahrt aus dem Hafen. Im Tourist Information Center befindet sich ein Zeitplan wann die Schiffe einlaufen.

 

    4. Broome

  

    Die knapp über 600 km lange Strecke von Port Hedland bis Broome ist meist eintönig. Ein Highlight ist die Eighty Mile Beach

    die man unbedingt besuchen sollte. Der Abzweig dorthin befindet sich gut 235 km hinter Port Headland. Vom Abzweig bis zum

    Strand sind es 9 km. Dort befindet sich auch ein Caravan Park wo sich eine Übernachtung lohnt.

 

    Broome selbst bietet viele Möglichkeiten, deshalb einen Stopp von mindestens 3 volle Tage einplanen.

    Der Cable Beach ist ein idealer Punkt um abends herrliche Sonnenuntergänge zu beobachten. Man sollte versuchen seine  

    Tour so zu planen, dass man bei Vollmond in Broome ist, da es die spektakulärsten Sonnenuntergänge sind. Beliebt ist auch

    Kamelreiten am Strand. Bei Niedrigwasser sind am Gantheaume Point Dinosaurier-Fußspuren sichtbar. Wer Perlenschmuck

    liebt findet in den Juwelierläden eine große Auswahl.

    In den zwei größeren Shoppingcentern (mit Filialen von Cooles und Woolworth) kann man günstig seine Vorräte für die

    Weiterfahrt auffüllen.

 

    5. Fitzroy Crossing

 

    Auf dem Weg von Broome nach Fitzroy Crossing ist ein Abstecher nach Derby interessant. Dort befindet sich kurz vor dem

    Ortseingang der Prision Tree, ein dicker und innen hohler Baobab Baum, der früher als Gefängnis für Aborigines diente. Ein

    weiteres Erlebnis in Derby ist die Beobachtung von Ebbe und Flut, die man am besten vom ehemaligen Landungssteg

    beobachtet. Es ist in Australien der größte Tidenhub mit gut 12 Metern.

 

    In Fitzroy Crossing lohnt sich eine Fahrt (ca.19km) zum Geike George. Viele Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier nicht.

    Zu empfehlen ist die Fitzroy River Lodge.

 

    6. Halls Creek

   

    Dieser Ort dient mehr als Durchgangsstation.

    Als Attraktion befindet sich in der Nähe die China Wall und die Ruinen von Old Halls Creek.

    Weiterhin ist der der Wolfe-Creek-Krater (der weltweit zweitgrößte Meteoriten-Krater mit einem Durchmesser von fast 900 m,

    gut 150 km von Halls Creek entfernt) eine Attraktion, der aus der Luft jedoch imposanter wirkt.

    Die unbefestigte Straße sollte man nur mit einem 4 WD befahren.   

 

    7. Kununurra

 

    Man sollte hier einen Stopp von mindestens 3 Tagen einplanen.

    Dieser Ort ist perfekt für einen Flug zu den Bungle Bungle (Purnululu-Nationalpark).

    Man kann auf der Fahrt von Halls Creek auch selbst in die Bungle Bungle fahren (überprüfen ob man für sein Mietauto eine

    Erlaubnis hat), jedoch ist ein Flug mit anschließender Rundfahrt und Wanderung empfehlenswerter.

    Man fliegt über den Lake Kununura mit seinen vielen Inseln und über die Argly Diamond Mine, die größte Diamantmine der

    Welt.

    Unabhängig vom Flug sollte man auch zusätzlich zum Lake Kununurra fahren. 

    Eine Empfehlung zur Übernachtung ist der Discovery Park BIG4 – Lake Kununarra nahe vom Ortseingang und dem

    Flughafen. Dort gibt es seit Jahren zwei frei lebende Freshwater Krokodile mit den Namen Rocky und George, die dort sehr

    bekannt sind und die man ab und zu Abends beobachten kann. Beide haben sich an die Menschen gewöhnt und gelten dort

    nicht als Bedrohung. Bemerkt sei, dass es natürlich keine Streichelzoo Tiere sind !

    Rocky findet man an der Stelle die extra ausgeschrieben ist, dass man dort Fische füttern kann (ganz in der Nähe der

    Rezeption).

 

    8. Katherine

 

    Hier bieten sich Touren zum Katherine George im Nitmiluk Nationalpark und die Hot Springs, ein warmes 

    Wasserbecken, in dem man entspannt baden kann an.

 

    9. Litchfield National Park

  

    Gut 120 km vor Darwin befindet sich dieser Park mit interessanten Schluchten, Felsformationen die zum Wandern

    einladen und die Wasserfälle (Wangi Falls und Florence Falls), in denen man gefahrlos baden kann (Hinweisschilder

    beachten!). Interessante Fotomotive sind auch die imposanten Termitenbauten.

 

   10. Darwin

 

    Das Endziel der Rundtour.

    Von Museen über Märkte, Bars, dem Casino bis hin zum Sonnenuntergang am Strand genießen findet hier jeder etwas.

    Darwin ist auch der Endpunkt vom „The Ghan“, einem bekannten Eisenbahnzug der von Adelaide bis Darwin fährt.

 

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© Michael F.